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Eine kleine Sensation ist den Forschern im Rahmen des Nationalparkprojekts ‚Erforschung des Raumverhaltens des Steinbocks’ geglückt. Nach sechs Jahren Forschungsarbeit gelang es erstmals, eine Steingeiß zu besendern. „Mit dieser Besenderung kann das Projekt nun in eine neue Phase gehen. Über das Raumverhalten des Steinbocks wissen wir nach sechs Jahren schon einiges. Höchst interessant wird es nun, wenn wir erstmals auch Daten über die Geißen erhalten werden“, so Direktoriumsvorsitzender des Nationalparkrates Hohe Tauern, Peter Rupitsch.
Auf der Kaiser Franz Josefs Höhe an der Großglockner Hochalpenstraße in Heiligenblut sind am Wochenende zwei Geißen in die Steinwildfalle gegangen. Ein glücklicher Tag für die Forscher des Projektes. Beinahe hat man schon nicht mehr daran geglaubt, die scheinbar doch etwas schlaueren weiblichen Tiere auch noch einfangen und besendern zu können.
Endlich, nach sechs Jahren Steinwildtelemetrieprojekt, ist die Besenderung einer Steingeiß gelungen. Jetzt hoffen die Forscher auf viele Daten, die im gleichen Rhythmus wie im Schweizer Nationalpark gesammelt werden. Somit können zukünftig Aussagen getroffen werden, ob sich die weiblichen und männlichen Tiere in ihrem Raumverhalten unterscheiden, bzw. ob sich auch Abweichungen beim Austausch zwischen den einzelnen Teilpopulationen (Teilkolonien) feststellen lassen. Die Daten werden laufend mit dem Schweizer Nationalpark ausgetauscht. Somit bekommt das Projekt einen internationalen Kontext und die Forschungsergebnisse sind von überregionaler Bedeutung.
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